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I.D.E.A. Tanzschule Glienicke • Dance 4 Fun • Tanz- Fitnesskurse im Norden von Berlin • Show & Events

Glienicker Talent Contest

CASTING • WORKSHOP • SHOW


Quelle: www.maerkischeallgemeine.de (18.05.2010)

VORGESTELLT: Kleiner Kinostar mit großen Ambitionen

Die elfjährige Valeria Eisenbart beeindruckt in Kino- und Fernsehfilmen

GLIENICKE - Gerade läuft der Film „Hier kommt Lola“ nach dem Jugendbuch von Isabel Abede in den Kinos. Darin spielt Valeria Eisenbart das Mädchen Frederike, „aber nur eine Nebenrolle“, wie sie lässig betont. Denn schließlich kann sie auf ganz andere Rollen verweisen. Etwa auf eine der Hauptpartien in dem Thriller „Die Tür“ nach einem Roman von Akif Pirincci, in der Regie von Anno Saul. Hier spielt Valeria die Tochter von Jessica Schwarz und dem dänischen Star Mads Mikkelsen, bekannt u. a. aus dem international besetzten James-Bond-Streifen „Casino Royal“ und den gerade anlaufenden Filmen „Kampf der Titanen“ oder „Coco Chanel & Igor Stravinsky“.

„Die Tür“ war Valerias Debütfilm und sogleich ihr Durchbruch. Wenn man in ihrem Alter bereits davon sprechen kann. Denn hier hat sie das bewiesen, was der Regisseur Armin Völckers den Eltern voraussagte: „herausragendes schauspielerisches Talent“. Das war im Sommer 2007 anlässlich eines Contestes, den die Glienicker Tanzschule I.D.E.A. veranstaltete und in dem Valeria in der Diskotanz-Gruppe Five minutes mitwirkte. Auf die Empfehlung von Armin Völckers traten die Eltern mit Valeria einer Agentur bei, durch deren Vermittlung die damals Neunjährige ihr erstes Casting absolvierte. Mit zuvor einstudiertem Text setzte sie sich gegen 60 Mitbewerberinnen bundesweit durch. Für eine Rolle, in der sie nicht nur durch ihr natürliches Spiel beeindruckte, sondern sich auch einer Ganzkörpereingipsung unterziehen musste. Nach deren Abdrücken wurde eine Gummipuppe angefertigt, die Valerias Rolle in den Einstellungen als „Wasserleiche“ übernehmen musste.

Diese Prozedur überstand das Mädchen nicht nur mit Neugier und Spaß an der Sache, sondern auch in Gegenwart des Vaters, Carsten Eisenbart. Der hat seinen Beruf als Ökonom aufgegeben und ist immer dabei, wenn Valeria zu Dreharbeiten nach Hamburg, Potsdam, an die Ostsee oder nach Neuseeland fährt. In Neuseeland, wo der Liebes-Fernsehfilm „Das Paradies am Ende der Welt“, mit Jörg Schüttauf, Elisabeth Lanz und Ralph Herforth entstand, wurde sechs Wochen gedreht. Für eine Freistellung von der Schule, die über vier Wochen hinausgeht, muss das Schulamt Perleberg um Zustimmung ersucht werden. Doch da Valeria eine gute Schülerin ist, stand dem nichts im Wege. Allerdings mit der Auflage, dass die kleine Schauspielerin in den Drehpausen die Hausaufgaben unter Aufsicht des Vaters erledigt. Die werden via Glienicke hin- und zurückgemailt, sofort korrigiert beziehungsweise bewertet.

In ihrer Klasse, in der sie wenig über ihre Tätigkeit erzählt, ist der Status von Valeria Eisenbart mit ihren Fehltagen längst zur Gewohnheit geworden. Die Mitschüler akzeptieren das, ohne das Mädchen besonders zu hofieren oder auszugrenzen. Die eine oder andere Mitschülerin würde vielleicht heimlich ein wenig neidisch sein, vermuten Valeria und ihre Eltern. Doch als sie einmal eine Freundin zu Dreharbeiten mitgenommen hat, meinte diese hinterher: „Ich möchte das nicht machen!“ Für Valeria aber ist das, was sie heute als ihr „liebstes Hobby“ bezeichnet, Zukunftsmusik. Sie hat die Vorstellung, nach dem Abitur und einer entsprechenden Ausbildung Film- und Fernsehschauspielerin zu werden.

Noch aber ist sie ein sich völlig natürlich gebendes, bewegungsfreudiges, junges Mädchen, das Reit- und Fechtunterricht nimmt, gerne und viel liest und ihre Hündin Nayla als ihre liebste Gefährtin bezeichnet. Mit ihr kuschelt Valeria, „weil sie so toll süß ist“. Aber „Nayla“ fängt auch schon mal eine schlechtere Stimmung ihrer kleinen Herrin ab.

Vater Carsten und Mutter Susanne Eisenbart, die als Juristin die Ernährerrolle der Familie übernommen hat, haben es sich zum Ziel gesetzt, „einen tollen Menschen“ aus ihrer Tochter zu machen. Daher achtet der Vater sehr genau darauf, dass Valeria nach Dreharbeiten, bei denen ihr alle Pflichten abgenommen werden, diese zu Hause wieder übernimmt. Umgekehrt sind die Eltern stolz auf „unsere Kleine“ und bei Premierenfeiern mit dabei, wenn sich die Tochter mit Mads Mikkelsen oder Jessica Schwarz wie ein Profi fotografieren lässt. Stolz zeigt Valeria einen Schlüsselanhänger, den ihr die Romy-Darstellerin Jessica Schwarz zur Erinnerung geschenkt hat, mit zwei eingravierten Namen: ihrem eigenen und dem ihrer ersten Rolle.

Trotz der Verlockungen der öffentlichen Glitzerwelt soll Valeria behütet und ohne den Stress allzu großer An- oder gar Überforderungen aufwachsen. Dazu passt, dass sie noch Sätze sagt wie „Ich hab' Mama und Papa ganz doll lieb“ und dass sie sich selbst, nicht ganz ohne kindliche Koketterie, beschreibt: „Die Locken hab ich vom Papa, die Augen von der Mama, die Frechheit vom Papa, die Intelligenz von der Mama und die Hilfsbereitschaft von beiden.“ Gute Bedingungen also, um Valeria so lange wie möglich das Reich der Kindheit zu bewahren und spätere Charaktereigenschaften zu legen, vielleicht sogar die zu einer Karriere. (Von Rotraud Wieland - MAZ)

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